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Eine der größten Herausforderungen bei dem Projekt war die Lage im hochwassergefährdeten Gebiet. Geo3 entwickelte daher ein umfassendes Konzept zur Hochwasserminderung und Regenwasserbewirtschaftung, das bereits in der Planungsphase neue Maßstäbe setzte.
Statt auf konventionelle Entwässerungssysteme zu setzen, wurde ein Konzept mit grabenloser Dränage, Versickerungsmulden und großflächigen Versickerungsflächen erarbeitet, wodurch auf Kontrollschächte, Abläufe und Leitungen vollständig verzichtet werden konnte. Daher ist das Reinigen und Spülen von feinen Sedimentablagerungen oder das Ersetzen verschobener Rohrleitungen nach einem Hochwasserereignis weder notwendig noch möglich.
Was passiert bei Hochwasserereignissen?
Zusätzlich wurden sämtliche elektrische Komponenten gegen schädlichen Wassereintritt geschützt, sodass sie nach einer Überschwemmung weiterhin voll funktionsfähig bleiben. Das gesamte Haupt- wie Unterverteilungssystem sowie Masten-Übergabeboxen, Steckdosen und Schalter wurden in einer Mindesthöhe von 2,00 m installiert. Notwendige Unterflur-Strompunkte für Versorgungs- und Entsorgungszwecke wurden in wasserdichten Tanks untergebracht.
Die verstärkten Ballfangzaunpfosten am äußeren Rand wurden statisch so konstruiert, dass sie hochwasserbedingte Treibgüter zurückhalten und das Leistungszentrum vor Verunreinigungen und Schäden bewahren.
Alle Maßnahmen waren darauf ausgelegt, dass die Anlage nach Hochwasserereignissen schnell und ohne größere Schäden wieder in Betrieb genommen werden kann.
Und wie ist es um das Mikroklima des Standorts bestellt?
Besonders bemerkenswert ist die deutlich erhöhte Rückhaltefähigkeit für Regenwasser auf dem Gelände: Während die alte Anlage etwa 600 m³ Speicherraum bot, erhöht die neue Entwicklung das Volumen auf über 1.600 m³. Zusätzlich sorgt ein durchlässiger Klima-Belag dafür, dass Niederschläge aufgenommen, zwischengespeichert und durch Verdunstung wieder abgegeben werden können – ein positiver Beitrag zum Mikroklima des Standorts.
Darüber hinaus war Geo3 für die Koordination der vollständigen Neuorganisation des Geländes verantwortlich, einschließlich der Integration neuer Entwicklungsbereiche, der Schaffung zusätzlicher Sport- und Freizeitflächen und der gestuften Realisierung des Projekts während des laufenden Trainingsbetriebs. Das Resultat: eine hocheffiziente Flächenaufteilung, die den verfügbaren Raum optimal nutzt und dennoch flexibel auf zukünftige betriebliche Anforderungen reagieren kann.