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Geo3, Weitzel Sportstättenbau und TenCate schufen zukunftsorientierte Trainingsanlage

Anzeige der IAKS-Mitglieder Weitzel Sportstättenbau, Geo3 und TenCate

Mit der Fertigstellung des neuen Leistungszentrums im Stadtteil Pauliner Marsch hat Werder Bremen eines der ambitioniertesten Infrastrukturprojekte in der Vereinsgeschichte erfolgreich umgesetzt. Das Ergebnis ist weit mehr als ein hochmodernes Trainingsgelände: Die neue Anlage vereint sportliche Spitzenanforderungen mit innovativen Lösungen für Hochwasserschutz, Nachhaltigkeit und effiziente Flächennutzung.

Der Erfolg des Projekts ist das Resultat der engen Zusammenarbeit von drei Hauptpartnern, die jeweils in unterschiedlichen Entwicklungsphasen eine entscheidende Rolle spielten: das Ingenieur- und Planungsbüro Geo3, der Sportstättenbauunternehmer Weitzel Sportstättenbau und TenCate als Lieferant des innovativen Pure PT™-Kunstrasensystems. Gemeinsam haben sie eine Anlage geschaffen, die der Profimannschaft, den Nachwuchsspielern und dem gesamten Verein über viele Jahre hinweg erstklassige Trainingsbedingungen bieten wird.

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TenCate, Geo3, Weitzel

© Werder Bremen

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Die Herausforderung: Steigerung der Trainingskapazität auf begrenztem Raum

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Geo3, Weitzel

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Das Projekt begann mit einer äußerst komplexen Aufgabenstellung. Die vorhandene, in die Jahre gekommene Infrastruktur konnte den stetig wachsenden Trainingsanforderungen sowohl der Profimannschaft als auch des Nachwuchses nicht mehr gerecht werden. Gleichzeitig ist die Pauliner Marsch ein räumlich begrenztes und ökologisch sensibles Gelände mit eingeschränkten Erweiterungsmöglichkeiten und strengen Hochwasserschutzauflagen.

Das Planungsteam musste daher eine Vielzahl an Zielen in Einklang bringen: die Steigerung der Trainingskapazitäten bei gleichzeitiger Integration von Zuschauerbereichen, Betriebs- und Funktionsgebäuden, Lager- und Infrastrukturzonen sowie die Gestaltung eines modernen Designs, das die Identität des Vereins widerspiegelt. Gleichzeitig musste die Anlage stets voll betriebsfähig und auch bei extremen Wetterbedingungen widerstandsfähig bleiben.

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Geo3: Ingenieurlösungen für ein außergewöhnliches Gelände

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Eine der größten Herausforderungen bei dem Projekt war die Lage im hochwassergefährdeten Gebiet. Geo3 entwickelte daher ein umfassendes Konzept zur Hochwasserminderung und Regenwasserbewirtschaftung, das bereits in der Planungsphase neue Maßstäbe setzte.

Statt auf konventionelle Entwässerungssysteme zu setzen, wurde ein Konzept mit grabenloser Dränage, Versickerungsmulden und großflächigen Versickerungsflächen erarbeitet, wodurch auf Kontrollschächte, Abläufe und Leitungen vollständig verzichtet werden konnte. Daher ist das Reinigen und Spülen von feinen Sedimentablagerungen oder das Ersetzen verschobener Rohrleitungen nach einem Hochwasserereignis weder notwendig noch möglich.

Was passiert bei Hochwasserereignissen?

Zusätzlich wurden sämtliche elektrische Komponenten gegen schädlichen Wassereintritt geschützt, sodass sie nach einer Überschwemmung weiterhin voll funktionsfähig bleiben. Das gesamte Haupt- wie Unterverteilungssystem sowie Masten-Übergabeboxen, Steckdosen und Schalter wurden in einer Mindesthöhe von 2,00 m installiert. Notwendige Unterflur-Strompunkte für Versorgungs- und Entsorgungszwecke wurden in wasserdichten Tanks untergebracht.

Die verstärkten Ballfangzaunpfosten am äußeren Rand wurden statisch so konstruiert, dass sie hochwasserbedingte Treibgüter zurückhalten und das Leistungszentrum vor Verunreinigungen und Schäden bewahren.

Alle Maßnahmen waren darauf ausgelegt, dass die Anlage nach Hochwasserereignissen schnell und ohne größere Schäden wieder in Betrieb genommen werden kann.
 

Und wie ist es um das Mikroklima des Standorts bestellt?

Besonders bemerkenswert ist die deutlich erhöhte Rückhaltefähigkeit für Regenwasser auf dem Gelände: Während die alte Anlage etwa 600 m³ Speicherraum bot, erhöht die neue Entwicklung das Volumen auf über 1.600 m³. Zusätzlich sorgt ein durchlässiger Klima-Belag dafür, dass Niederschläge aufgenommen, zwischengespeichert und durch Verdunstung wieder abgegeben werden können – ein positiver Beitrag zum Mikroklima des Standorts.

Darüber hinaus war Geo3 für die Koordination der vollständigen Neuorganisation des Geländes verantwortlich, einschließlich der Integration neuer Entwicklungsbereiche, der Schaffung zusätzlicher Sport- und Freizeitflächen und der gestuften Realisierung des Projekts während des laufenden Trainingsbetriebs. Das Resultat: eine hocheffiziente Flächenaufteilung, die den verfügbaren Raum optimal nutzt und dennoch flexibel auf zukünftige betriebliche Anforderungen reagieren kann.

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TenCate, Geo3, Weitzel

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TenCate Pure PT™: Den Anforderungen maximaler Nutzung gewachsen

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Eine frühe Analyse des Trainingsbedarfs des Vereins zeigte, dass die angestrebten Nutzungsgrade mit herkömmlichen Naturrasenplätzen wirtschaftlich und nachhaltig nicht realisierbar gewesen wären. Die Anforderungen an den Hochwasserschutz stellten zudem besondere Herausforderungen an die Auswahl des Sportbelags. Deshalb entschied sich das Projektteam für ein modernes füllstofffreies Kunstrasensystem.

TenCate Pure PT™, eines der weltweit innovativsten Kunstrasensysteme 

Die gewählte Lösung: TenCate Pure PT™, eines der weltweit innovativsten Kunstrasensysteme für Fußballanwendungen. Mehrere entscheidende Eigenschaften machen das System besonders geeignet für die Bedingungen an der Pauliner Marsch. Da es sich um ein füllstofffreies System handelt, schließt Pure PT die Gefahr von Granulatwanderungen aus und verhindert, dass Füllmaterial bei Hochwasser aufschwimmt oder verdrängt wird. Gleichzeitig bietet es ein außergewöhnlich natürliches Spielverhalten und erfüllt die anspruchsvollen Leistungsstandards für Profifußball und Spitzen-Nachwuchsfußball.

Vor der endgültigen Auswahl prüfte das Projektteam verschiedene Referenzanlagen und Praxiserfahrungen. Ausschlaggebend für die Wahl von Pure PT™ war letztlich die Kombination aus hervorragenden Spieleigenschaften, langfristiger Haltbarkeit, Hochwasserresilienz und vergleichsweise geringem Pflegeaufwand – Eigenschaften, die grundlegend für Werders neue Trainingsumgebung waren.

Mit diesem Belag kann der Verein intensive Trainingspläne ganzjährig und weitgehend unabhängig von Wetterbedingungen umsetzen, ohne dabei Platzqualität oder Spielerleistung zu beeinträchtigen.

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Weitzel Sportstättenbau: Präzision in der Umsetzung

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Nach Abschluss der Planungsphase übernahm Weitzel Sportstättenbau die Bauausführung des Projekts unter Koordination von Geo3. Die baulichen Anforderungen waren außergewöhnlich hoch: Umfangreiche Erdarbeiten, der Einbau komplexer Unterbaustrukturen, die Integration des anspruchsvollen Entwässerungssystems sowie die präzise Verlegung der neuen Spielflächen mussten innerhalb eines engen Zeitplans – teils unter laufendem Trainingsbetrieb – umgesetzt werden.

Besonderes Augenmerk galt dem Zusammenspiel von konstruktivem Unterbau, Entwässerungsinfrastruktur und dem Pure PT™-Kunstrasensystem von TenCate. Nur durch die exakte Abstimmung aller Komponenten konnten die erforderlichen Leistungsstandards erzielt werden.

Ein besonderes Highlight: die Integration des Clubwappens in die Pflasterflächen

Weitzel Sportstättenbau übergab Sportanlagen von höchster technischer Präzision und schuf damit die Grundlage für ganzjähriges Spitzentraining. Gleichzeitig wurden Wege, Zuschauerbereiche und unterstützende Infrastruktur in eine moderne Landschaftsgestaltung integriert. Ein besonderes Highlight: die Integration des ikonischen, rautenförmigen Clubwappens von Werder in die Pflasterflächen, das die Vereinsidentität im Außenbereich unterstreicht.

Auch die Nachhaltigkeitsziele wurden während der Bauphase konsequent umgesetzt. Entstanden ist eine Anlage, die nicht nur den Trainingsalltag optimal unterstützt, sondern auch für die Herausforderungen des zukünftigen Klimawandels gewappnet ist.

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Ein Leistungszentrum setzt neue Maßstäbe

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Heute steht das neue Leistungszentrum von Werder Bremen als klares Bekenntnis für die langfristige Zukunft des Vereins. Moderne Trainingsplätze, intelligentes Wassermanagement, nachhaltige Infrastruktur und eine stimmige architektonisch-landschaftliche Gestaltung ergeben eine Anlage, die weit über eine herkömmliche Trainingsplatzentwicklung hinausgeht.

Drei optimale Teamplayer

Das Projekt demonstriert, wie innovative Planung, hochwertige Bauausführung und fortschrittliche Sportboden-Technologie erfolgreich zu einer ganzheitlichen, zukunftsorientierten Lösung vereint werden können. Geo3 legte mit dem überzeugenden Masterplan und Ingenieurkonzept die Grundlage, TenCate steuerte mit dem Pure PT™-Kunstrasensystem den optimalen Belag bei und Weitzel Sportstättenbau setzte diese ambitionierte Vision mit herausragender Baukompetenz und Präzision um.

Entstanden ist ein Leistungszentrum, das den Anforderungen des modernen Spitzenfußballs gerecht wird und gleichzeitig neue Maßstäbe für nachhaltige Sportinfrastruktur in Deutschland setzt. In der Pauliner Marsch hat Werder Bremen eine Trainingsumgebung geschaffen, die sportliche Exzellenz, langfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit und technische Innovationen in vorbildlicher Weise vereint.

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Displayname
Hans-Joachim Weitzel Sportstättenbau GmbH & Co. KG

Town
Tornesch ,
Country
Germany
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