Tradition trifft Transformation
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Die Kunsteisbahn Villingen-Schwenningen ist seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 ein zentraler Ort für den Eissport in der Doppelstadt. Inzwischen ist die Kunsteisbahn mehr als nur eine Sportstätte. Sie steht im Mittelpunkt eines ambitionierten Transformationsprozesses, der die energetische Zukunft der Stadt Villingen-Schwenningen mitgestaltet. Die kommunale Wärmeplanung verfolgt das Ziel, die Wärmeversorgung klimaneutral zu gestalten und dabei lokale Potenziale zu nutzen. Die Kunsteisbahn spielt dabei eine Schlüsselrolle, denn die Ammoniak-Kälteanlage erzeugt große Mengen an Abwärme, die bislang ungenutzt blieben.
Ursprünglich bestand die Anlage aus einer offenen Eisfläche mit ammoniakgekühlter Technik. Ein Erdwall diente als Zuschauerbereich, Umkleiden waren spärlich vorhanden. Bereits 1976 wurde die Eisfläche überdacht, eine Sitztribüne errichtet und die Infrastruktur für Heim- und Gastmannschaften verbessert. Später kam eine Curlinghalle hinzu, die aus einer privaten Initiative entstand. Heute präsentiert sich die Anlage als modernes Eissportzentrum mit der Helios Arena für Profi-Eishockey, einer zweiten Eisfläche für Publikum und Nachwuchs sowie einer Curlingbahn und Gastronomie.
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